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Was ist PVR?

Verständlicherweise möchten Sie natürlich auch bei Ihrer Suche nach einem neuen Fernseher jenes Gerät mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis erwischen, welches zudem noch Ihren persönlichen Anforderungen und Bedürfnissen entspricht. Dabei tauchen jedoch immer wieder mal Begriffe und Abkürzungen auf, die für den Laien mitunter nicht ganz klar sind. Eine davon wäre der Begriff PVR bzw. PVR Ready.

Was verbirgt sich hinter PVR?

Receiver mit PVR
Receiver mit PVR

Bei PVR handelt es sich um eine bei Fernsehern gängigen Abkürzung für "Personal Video Recorder". Der Ausdruck lässt mitunter zwar noch einen gewissen Freiraum für potenzielle Erklärungen, im Grunde genommen handelt es sich dabei jedoch um die Möglichkeit digitale verschiedene Serien und Filme aufzunehmen. In der Allgemeinheit ist bei PVR oftmals auch von sogenannten Festplattenrekordern die Rede. Von der Funktion her unterscheidet sich ein PVR-Gerät im Prinzip nur relativ unwesentlich von den klassischen VHS-Kassetten und DVDs, mit dessen Hilfe früher (und teilweise auch noch heute) Serien oder Filme aufgenommen wurden. Der große Vorteil eines Fernsehers mit PVR-Funktion ist daher jener, dass Sie sich den Kauf von Videokassetten oder anderen Speichermedien in der Regel sparen können, da die Aufnahme direkt auf einer eingebauten Festplatte gespeichert wird. Nachdem ansehen von Filmen oder Serien besteht die Möglichkeit bequem diese wieder zu entfernen, um Platz für neue Aufnahmen zu schaffen.

Unterschied zwischen PVR und DVR

Der eine spricht heutzutage von PVR, der andere von DVR. Beide meinen das gleiche. Das "D" in DVR steht für "Digital Video Recorder". Mit diesem Begriff wird direkt beschrieben, wie Daten gespeichert werden - nämlich digital auf einem digitalen Speichermedium. Das wäre beispielsweise eine Festplatte. Im Fall von PVR könnte auch analoge Technik gemeint sein. Etwa ein alter Videorekorder mit VHS Kassette. Das ist natürlich auch ein PVR-Gerät, aber eben kein DVR-Gerät.

Wie eingangs erwähnt, werden heutzutage analoge Speichermedien eigentlich nicht mehr verwendet, so dass PVR und DVR von den meisten Menschen für das Beschreiben identischer Dinge verwendet werden.

PVR macht das Fernsehen und Aufnehmen einfacher

Der eigentliche Nutzen von PVR liegt grundsätzlich darin, dass das Aufnehmen im Vergleich zu früheren Zeiten wesentlich vereinfacht wird. Meistens lässt sich über das Gerät auch direkt eine elektronische Programmzeitschrift öffnen (EPG), wo Sie dann je nach Lust und Laune Filme oder Serien auswählen können, welche Sie gerne aufnehmen möchten. Bei Serien gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit ein Aufnehm-"Abo" abzuschließen. Hierbei merkt sich das Gerät automatisch, dass es jeden Tag oder jede Woche um die gleiche Zeit die entsprechende Serie aufnimmt. Dies ermöglicht Ihnen dann zum Beispiel an einem freien Tag mehrere Folgen hintereinander anzusehen, ohne dass Sie dafür jedes Mal daran denken müssen, diese entsprechend aufzunehmen.

Hin und wieder kommt es beim Fernsehen natürlich auch vor, dass wegen eines Anrufes, dem Klingeln an der Türe oder eines anderen Grundes die Serie nicht zu Ende geschaut werden kann. In einem solchen Fall ermöglicht ein PVR-Gerät die Funktion des "Pausierens" - das wird auch als Timeshift bezeichnet. Auf diese Art und Weise lässt sich das jeweilige Programm direkt weiterschauen, wenn Sie wieder die Möglichkeit dazu haben, obwohl die Serie womöglich eigentlich schon wieder beendet ist. Hierbei wird ebenfalls intern die Aufnahme gestartet.

Nutzung der Timeshift-Funktion

  • Fernseher anmachen, Sendung schauen und feststellen, dass man pausieren muss
  • Pausieren-Taste drücken - ab dem Moment nimmt der Fernseher die Sendung auf
  • Wenn Sie wieder bereit sind, weiter zuschauen, reicht der Druck auf die Play-Taste.

Was ist der Unterschied zwischen PVR und PVR-Ready?

Bevor Sie sich zum Kauf eines Fernsehers entschließen, sollten Sie zudem auch beachten, dass ein Unterschied zwischen PVR-Gerät und einem "PVR-Ready"-Gerät besteht. Befindet sich in der Beschreibung eines Gerätes nämlich der Hinweis, dass dieses PVR Ready wäre, so heißt dies lediglich, dass die Grundvoraussetzungen für digitale Aufnahmen gegeben sind. Ein integrierter Videorekorder ist in diesem Fall jedoch nicht vorhanden. Durch den vorhandenen Anschluss besteht für Sie die Möglichkeit via externer Festplatte USB-Stick oder einem anderen Aufnahmegerät gewünschte Filme oder Serien aufzuzeichnen. Prinzipiell ist die Vorgehensweise hier genauso wie bei einem PVR-Gerät, eben mit dem Unterschied, dass die Aufnahme nur unter der Voraussetzung funktioniert, dass ein Speichermedium angeschlossen wurde.

Hier reicht meist die Verwendung einer normalen externen USB 2.0 oder USB 3.0 Festplatte, die mit NTFS formatiert wurde. Auf die Formatierung sollte besondere Rücksicht genommen werden. Oft ist NTFS kein Problem. Einige Fernseher haben jedoch eigene Formate. In solchen Fällen muss die Festplatte vom TV zuerst formatiert werden. Dabei gehen in der Regel alle Daten verloren und die HDD ist nur auf dem Fernseher verwendtbar. Das sollte man im Vorfeld testen. Samsung beispielsweise erlaubt problemlos FAT32, NTFS und exFat. Wir empfehlen NTFS, weil damit auch sehr große Dateien auf die HDD gespeichert werden können!

PVR und passende Festplatte/USB-Stick: Vorsicht

Allgemein kann jede richtig formatierte Festplatte oder USB-Stick an einen Fernseher via USB angeschlossen werden. Es ist nun so, dass es vor allem USB Sticks gibt, die sehr langsam beschreibbar sind bzw. auch sehr langsame Lesezugriffe aufweisen. Tolles Beispiel ist hier ein USB-Stick, den man als Werbegeschenk bekommen hat. Diese sind oft sehr langsam. Um so etwas heraus zu finden gibt es diverse Tools. Für Windows gäbe es da z.B. H2testw.

Wenn der Fernseher bereits USB 3.0 unterstützt, lohnt es sich außerdem den USB-Stick (im besten Fall ebenfalls 3.0) dort anzuschließen. Allgemein gilt mittlerweile: seht zu, dass ihr Festplatte oder USB-Stick so wählt, dass dieser USB 3.0 kann. Damit habt ihr absolut keine Probleme. USB 2.0 ist in der Regel ausreichend, problematisch wird es eben, wenn das gewählte Medium einfach lahm ist.

Ich verwende immer Festplatten von Westen Digital und hatte hier nie Probleme. Bei USB-Sticks bin ich sehr vorsichtig. Beispielsweise hat mein SanDisc Cruzer mit 22 MB/s eine gute Lesegeschwindigkeit. Die Schreibgeschwindigkeit liegt bei unterirdischen 12 MB/s. Das ist viel zu wenig.

Pi mal Daumen-Regel: Egal, welches Medium (HDD, USB, ...) - die Lesegeschwindigkeit sollte min. 20 MB/s betragen. Bei der Schreibgeschwindigkeit sollte es mehr sein - vor allem, wenn man so etwas, wie TimeShift einsetzen will. Hier muss der Fernseher schnell viele Daten schreiben können. Ein guter Richtwert sind 30 MB/s.

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Gleichzeitiges Aufnehmen mehrerer Sender

Mit einem PVR bzw. PVR Ready Gerät haben Sie gleich noch einen weiteren Vorteil gegenüber den älteren Videorekordern etc. Bestimmt ist es Ihnen auch schon das eine oder andere Mal so ergangen, dass Sie im Fernsehprogramm geblättert und dabei feststellen mussten, dass parallel zwei oder gar mehrere Filme oder Serien laufen, die Sie interessieren. Dank PVR besteht heutzutage die Möglichkeit auch mehrere Sendungen zur gleichen Zeit aufzunehmen und zu einem späteren Zeitpunkt wiederzugeben. Hierfür muss allerdings darauf geachtet werden, dass das Gerät, das aufnimmt (Receiver oder Fernseher) einen Twin oder Quattro Tuner haben.

Fernseher mit PVR/DVR-Funktion

Einige Fernseher mit PVR-Funktionen sind im Folgenden nach Beliebtheit gelistet. Neben der Auflösung wird auch die Tuner-Art angezeigt. Die meisten Fernseher haben einen normalen Tuner mit gleichzeitiges Schauen und Aufnehmen eines anderen Kanals nicht möglich ist. Steht bei den Details ein "2x DVB T2/C" oder "Twin Tuner" oder "Quattro Tuner", so ist so etwas möglich.

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